Triesting-Apotheke

UNSER HOMÖOPATISCHES MITTEL DES MONATS

Cantharis

Nach einem Mittel aus der Pflanzenwelt und aus dem Mineralienschatz, widme ich mich dieses Monat einem Mittel aus dem Tierreich: Lytta vesicatoria, die spanische Fliege.

Die spanische Fliege, gehört zur Familie der Ölkäfer und lebt vorzugsweise in Südeuropa und im afrikanischen Mittelmeergebiet. Der Käfer sondert bei Bedrohung ein giftiges, stark hautreizendes Sekret ab, welches Cantharidin enthält. Dieses wurde schon seit Hippokrates als blasenziehendes „Ableitungs- und Entgiftungsmittel“ angewandt und ist als Inhaltsstoff des Cantharidenpflasters bekannt. Auch als Potenzmittel ist die spanische Fliege berühmt. Innerlich eingenommen können schon geringe Mengen zu Nierenversagen und Tod führen. Als Ausgangssubstanz für die homöopathische Anwendung dient der gesamte getrocknete Käfer.

Trotz der „gschmackigen“ Herkunft ist Cantharis eines der am häufigsten verwendeten Homöopathischen Arznei. Es ist das Mittel bei einer entzündlichen Blasenentzündung mit starken stechenden, brennenden, schneidenden Schmerzen. Häufiger Harndrang, aber nur tröpfchenweise Entleerung, der Harn kann blutig sein und brennt wie Feuer.

Cantharis „brennt“ und wird daher bei Verbrennungen, Sonnenbrand (beide auch mit Blasenbildung), brennenden Magenschmerzen oder brennenden Halsschmerzen verwendet.

Dem Cantharis Patienten ekelt es vor allem: Essen, Trinken, Tabak,…Er ist reizbar, launenhaft und unzufrieden. Erleichterung schafft man durch Reibung und Wärme, Halsschmerzen bessern sich im Liegen.

J.P.

 

 


Herbstzeit- Wanderzeit

Notfallapotheke zum Wandern

  • Hirschtalg für die Füße
  • Blasenpflaster, Pflaster, Einmalhandschuhe
  • Desinfektionsspray, Wundsalbe
  • Elastische Binde, ev. mit Kühleffekt
  • Gelsenspray, Mittel gegen Insektenstiche
  • Sonnenschutz, Mittel gegen Sonnenbrand
  • Dreieckstuch, Momentverband, Rettungsdecke
  • Ev. Notfallmedikament gegen Wespenstich
  • Sportgel und Schmerztabletten
  • Schere, Pinzette, Signalpfeife

 


LAUSIGE ZEITEN

Es ist Schulbeginn, und wie jedes Jahr sitzen die Läuse in den Startlöchern um Kinder zu quälen und Eltern in Panik zu versetzen.

Aber, diese Vieher kann man rasch bekämpfen, wenn man sich an ein paar Regeln hält.

Sobald ein Kind über Juckreiz klagt oder sich oft am Kopf kratzt bewaffnet man sich am besten mit einem Lauskamm und einer Lupe und untersucht Strähne für Strähne, v.a. Schläfe, Scheitel hinter den Ohren und am Haaransatz. Dort halten sich die Biester am liebsten auf.

Eine ausgewachsene Laus ist gerade einmal so groß wie ein Sesamkorn. Zudem sind Kopfläuse gerne in Bewegung und verstecken sich vor unseren prüfenden Blicken. Eine Ausnahme sind die jungen Läuse, die Läuselarven : Diese halten sich zumeist nahe der Haarwurzel auf. Doch da sie noch kleiner sind als erwachsene Läuse, sind sie mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Mit einer Lupe wird es etwas leichter. Die Farbe des Lauskörpers ist grau bis durchsichtig. Direkt nach dem Saugen von Blut verfärbt sich die Laus dunkler und wird bräunlich bis rötlich. Nissen sind transparent bis bräunlich, oval, stecknadelkopfgroß und kleben am Haar fest.

Die modernen Shampoos oder Sprays enthalten keine Insektizide mehr, reizen daher kaum die Kopfhaut und die lieben Läuselein können auch keine Resistenzen ausbilden. Also nach dem ersten Schock der Lausentdeckung Läusemittel ins Haar, einwirken lassen und ausspülen. Danach am besten mit lauwarmen Essigwasser nachspülen um die Haare besser  entwirren zu können und um die Nissen besser auskämmen zu können. Das dauert seine Zeit, auch weil alle anderen Familienmitglieder auf Lausbefall untersucht werden müssen (gute Musik hilft dabei!!!!).

Normalerweise bricht jetzt in den Familien die große Hektik aus um alles zu waschen, zu putzen, die Betten frisch zu überziehen. Man packt Kuscheltiere in Plastiksäcke, desinfiziert Polstermöbel…und das Chaos ist perfekt.

Alles nicht notwendig! Ok, die Bettwäsche und Handtücher gehören mit mindestens 60 Grad gewaschen, Teppiche und Polstermöbel abgesaugt und Kämme und Bürsten mit lauwarmen Seifenwasser gewaschen aber die Läuse überleben ohne Wirt nur ein paar Stunden.

Wichtig ist es aber die Köpfe nach 7 Tagen nachzukontrollieren, denn wenn eine Nisse überlebt hat sieht man es dann. Bei sorgfältiger Anwendung des Lausshampoos kommt das aber selten vor, außer das Kind hat sich wieder angesteckt. Wenn also Lausalarm herrscht lieber einmal zu viel kontrollieren.


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